Zeilen op het Balaton
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Segeltörn auf dem Balaton

Es war etwas suchen – im Internet findet man leicht Vermieter, die gerne ihre 10-Personen-Segelyacht für 3000 Euro pro Woche vermieten, und auch einige Orte, an denen man Surfbretter mieten kann, aber ein geeignetes Boot für einen Tagesausflug zu zweit war schwieriger zu finden. Schließlich brachte uns unsere Radtour vor einigen Wochen auf die richtige Spur: Wir kamen zufällig an einer Werbetafel vorbei, notierten uns die Adresse und nahmen Kontakt auf. Und ja, dieser Anbieter hat verschiedene Segelboote von 22 bis 46 Fuß im Angebot, für einen halben Tag, einen ganzen Tag oder länger, zu interessanten Preisen. Die Vermietungsfirma ist nicht ganz in unserer Nähe, etwa eine halbe Stunde mit dem Auto, aber im Vergleich zu Mechelen, wo wir bis nach Zeeland oder Nieuwpoort fahren mussten, ist das doch ein großer Unterschied.

Zeilboot Maya

Wir mieteten ihre „Maya“, eine Scholtz 22 Segelyacht, die für 4 Personen geeignet ist. Bei der Ankunft mussten wir, wie immer, wenn man zum ersten Mal in einen neuen Hafen kommt, erst einmal die richtige Person und das richtige Schiff suchen, aber schließlich waren wir doch an Bord. Nach einer kurzen Einführung und einigen Erklärungen zum Boot und zu einigen Häfen in der Umgebung legten wir ab. Zuerst machten wir eine kleine Runde mit dem Eigentümer an Bord, dann brachten wir ihn zurück zum Hafen und fuhren selbst aus dem Hafen hinaus.

Das Wetter war perfekt. Ein guter Wind von 2-3 Beaufort und strahlender Sonnenschein über einem wunderschönen blauen, ruhig wogenden Balaton. Und an diesem Tag (zugegeben, ein Wochentag außerhalb der Hochsaison ist nicht gerade die geschäftigste Zeit) war es auf dem Wasser besonders ruhig. Nicht, dass wir das einzige Boot auf dem Wasser waren, aber der Balaton ist so groß, dass wir, glaube ich, zu keinem Zeitpunkt näher als etwa einen Kilometer an einem anderen Schiff waren. Ganz anders als unsere früheren Erfahrungen auf dem Veerse Meer oder dem Grevelingen. Außer ein paar Fähren und einem Ausflugsboot gibt es auch keinen Berufsverkehr.

Wir sind ein paar Stunden herumgesegelt. Diesmal ohne ein wirkliches Ziel, außer das Boot kennenzulernen und die verschiedenen Dörfer vom Wasser aus zu erkennen. Es war immerhin schon anderthalb Jahre her, dass wir gesegelt waren, also mussten wir uns erst wieder ein wenig daran gewöhnen. Ein paar Mal wenden, ein paar Mal halsen, ein Stückchen hart am Wind segeln, ein Stückchen mit raumem Wind – und schon war es Zeit, wieder in Richtung Hafen zu segeln.

Diese Erfahrung ist auf jeden Fall wiederholenswert. Nächstes Mal besuchen wir vielleicht einen anderen Hafen oder machen einen Tagesausflug nach Tihany. Schön ist auch, dass man einen halben Tag zu Hause arbeiten und einen halben Tag segeln kann. Auf diesem Boot können wir eventuell auch ein oder zwei Gäste für einen Tagesausflug mitnehmen – theoretisch sollte man sogar zu viert darin schlafen können, aber das wäre dann doch sehr intim. Fazit: Wir werden dieses Jahr noch einige Male segeln gehen, und wenn Sie Lust haben, mitzukommen, melden Sie sich einfach!

Segeltörn Gaby und Gert

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